Ständiger Aufbau und Eigengewicht
Nutzungsbedingte Einwirkung auf die zugeordnete Fläche
Regionale Dacheinwirkung durch Schnee
Wird zur Ermittlung des maßgebenden k_mod verwendet.
Typischer Abstand für den Laststreifen, den ein Träger übernimmt.
Lichte Spannweite zwischen den beiden Auflagern.
Die Breite beeinflusst vor allem Schub und Auflagerreserve.
Die Höhe wirkt sich meist am stärksten auf Biegung und Durchbiegung aus.
Legt Festigkeit und Steifigkeit des Holzes im Nachweis fest.
Beschreibt die übliche Feuchtebeanspruchung im Gebrauch.
Für übliche Holzbauten wird die Gebrauchstauglichkeit oft etwa mit L/300 geprüft.
Stell dir einen Holzbalken vor, der auf zwei Auflagern liegt, zum Beispiel auf zwei Wänden oder auf einer Wand und einer Pfostenlinie. Genau das ist ein Einfeldträger: ein Bauteil, zwei Auflagerpunkte, eine freie Spannweite dazwischen.
Im Holzbau ist das das einfachste Trägermodell. Einfach heißt aber nicht nebensächlich. Entscheidend bleiben Lastabtrag, Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit.
Ein Einfeldträger funktioniert wie eine kleine Brücke. Er überbrückt genau einen Abstand und leitet die verteilte Last in zwei Auflager ab.
Diese einfache Lagerung ist statisch wichtig. Beim Einfeldträger liegt das maßgebende Biegemoment in der Feldmitte, die größte Querkraft dagegen im Auflagerbereich.
Die Spannweite ist der Abstand zwischen den beiden Auflagern. Liegt dein Balken zwischen zwei Wänden mit 5 m Abstand, dann beträgt die Spannweite 5 m.
Last ist alles, was auf den Balken wirkt. In diesem Tool gibst du vor allem Flächenlasten in kN/m2 ein. Über den Balkenabstand werden daraus Linienlasten für einen einzelnen Balken.
Jeder Balken verformt sich unter Last. Zu viel Durchbiegung kann zu Rissen in Oberflächen, knarrenden Böden oder einem weichen Laufgefühl führen.
Holz ist nicht gleich Holz. Eine Klasse wie C24 gibt dir eine klare technische Grundlage für Festigkeit und Steifigkeit. Höhere Klassen helfen, aber die Trägerhöhe ist oft die stärkere Stellschraube.
Der Querschnitt ist Breite und Höhe des Balkens. Beides zählt, aber für Biegung und Durchbiegung wirkt die Höhe meist stärker.
Nutze das Tool für eine erste Vordimensionierung. Gib realistische Lasten ein, definiere Spannweite und Querschnitt, wähle das Material und lies danach die maßgebenden Nachweise.
Wähle die Holzklasse und die Nutzungsklasse. Für typische Nadelholzquerschnitte im Innenbereich ist C24 in Nutzungsklasse 1 oft ein sinnvoller Ausgangspunkt.
Das Tool prüft Biegung, Schub und Durchbiegung. Lies immer alle drei. Ein Balken kann die Biegung bestehen und trotzdem an der Durchbiegung scheitern.
Ein Balken ist selten ein isoliertes Problem. Im echten Holzbau folgt ein Nachweis auf den nächsten.
Praktische Reihenfolge: Starte beim Balken. Dessen Lasten bestimmen oft die Auflagerkräfte für die folgenden Nachweise.
Dieser Rechner liefert dir ein schnelles Ergebnis für die Vordimensionierung. Er ersetzt keinen Statiker und keinen projektspezifischen Nachweis.
Für jede bauliche Entscheidung mit statischer Relevanz brauchst du eine qualifizierte Prüfung. Das Tool arbeitet mit Vereinfachungen und kann nicht jede Lagerung, jedes Detail, jede Ausführungssituation oder jede rechtliche Anforderung abdecken.